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Berlinfahrt der 9. Klassen – Geschichte, Politik und Döner

Vom 23. bis zum 27. Juli 2025 machten sich die drei neunten Klassen – 9a, 9b und 9c – gemeinsam auf den Weg nach Berlin.

Am Mittwochmorgen trafen wir uns am Mannheimer Hauptbahnhof. Schon über eine Stunde vor Abfahrt waren viele von uns da – mit Vorfreude und der Motivation, als Erste im Zug zu sein. Gerüchten zufolge waren wir damit der erste Jahrgang seit Langem, der die Lehrkräfte mit seiner Pünktlichkeit überrascht hat.

Mit vollgepackten Taschen und bester Stimmung ging es mit dem Zug Richtung Berlin. Dort angekommen, wurden wir direkt von einem kräftigen Regenschauer begrüßt. Nach dem Einchecken im Hostel hatten wir kurz Zeit zum Durchatmen, bevor wir uns – teils zu Fuß, teils mit der Bahn – auf den Weg zum Potsdamer Platz machten. Dort ging es mit dem schnellsten Aufzug Europas hoch auf den Panoramapunkt, von dem aus wir einen tollen Blick über Berlin hatten.

Nach einer Runde Yoga-Übungen auf dem Panoramapunkt und etwas Freizeit trafen wir uns später zum gemeinsamen Abendessen bei Peter Pane. Neben Burgern und Gesprächen gab es auch den ersten Geburtstag der Woche zu feiern: Anna L. wurde mit Gesang überrascht.

Am Donnerstag tauchten wir tiefer in die Geschichte ein: Im Stasi-Museum auf dem Gelände der ehemaligen Staatssicherheit erfuhren wir, wie intensiv Menschen in der DDR überwacht wurden.
Danach hatten wir Freizeit, bis es weiter zum Holocaust-Mahnmal ging, wo wir eine Führung bekamen, bei der wir sowohl über die Architektur als auch über unsere Gefühle sprachen und auch das Museum besuchten.

Am Abend machten wir uns auf den Weg zur Lichtershow „Berlin leuchtet“, die die Geschichte Berlins auf kreative Weise durch Projektionen erzählt. Auch an diesem Tag wurde gefeiert: Anna T. hatte Geburtstag und wurde ebenfalls mit Gesang überrascht.

Freitag war der Tag der Politik: Auf Einladung unseres Wahlkreis-Abgeordneten Lars Castellucci (SPD) waren wir in den Bundestag eingeladen. Nach einem Einführungsvortrag im Plenarsaal gingen wir davon aus, dass wir später ein Gespräch mit einem Mitarbeiter von Lars Castellucci führen würden. Umso mehr freuten wir uns, Herrn Castellucci, der unsere Stufe bereits im April in Sankt Leon-Rot besucht hatte, erneut persönlich zu begegnen– und führten schließlich ein spontanes, sehr offenes und interessantes Gespräch mit ihm. Im Anschluss wurden wir sogar zum Mittagessen mit Spreeblick in die Kantine des Paul-Löbe-Hauses, dem Abgeordnetenhaus des Bundestags, eingeladen. Wir danken Herrn Castellucci herzlich für seine Zeit und den spannenden Tag im Bundestag!

Am Nachmittag machten wir eine Schifffahrt auf der Spree – bei Sonnenschein und guter Stimmung war das eine schöne Gelegenheit, Berlin noch einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Der Samstag begann mit dem Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, einem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Stasi. Besonders beeindruckend war das Gespräch mit dem Zeitzeugen Lutz, der dort 14 Monate inhaftiert war. Er berichtete von Gummizellen, Isolationshaft, Schlafentzug – und davon, dass Bücher seine Rettung waren, von denen er in dieser Zeit 200 gelesen hatte.

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: In Berlin war an diesem Tag auch der Christopher Street Day (CSD). Die Stadt war deshalb noch voller und bunter als sonst – laut, lebendig, aber eben auch chaotisch. Einige Bahnen fielen aus, Fahrpläne änderten sich spontan, und nicht wenige von uns landeten erst einmal in die völlig falsche Richtung am Hauptbahnhof. Zum Glück fanden am Ende aber doch alle wieder zurück.

Am späten Nachmittag stand dann eine digitale Schnitzeljagd zum Thema deutsch-deutsche Teilung entlang der Bernauer Straße an – mit Ehrgeiz, Teamgeist und einer Portion Chaos. Besonders Frau Zimmermann war hoch motiviert, wurde am Ende mit ihrer Gruppe (den Lehrkräften) aber Letzte. Die Gewinnergruppe durfte sich über einen Eisgutschein für die Eisdiele neben der Schule freuen.
Und ja, Herr Dambuk hat irgendwann im Laufe der Woche getanzt – das angekündigte Dance Battle ist (noch!) nicht passiert, aber wir vergessen das nicht.

Sonntagvormittag hieß es dann Abschied nehmen. Um 11:30 Uhr stiegen wir in den Zug zurück nach Mannheim, wo wir uns am Nachmittag am Hauptbahnhof voneinander verabschiedeten – müde, aber voller Eindrücke und Erinnerungen.

Ob politische Gespräche, historische Orte oder die Erfahrung, sich in der Berliner U-Bahn zu verirren – diese Fahrt war nicht nur inhaltlich intensiv, sondern auch voller Momente, die man so schnell nicht vergisst.

Ein großes Dankeschön geht an die uns begleitenden Lehrkräfte – Frau Schmidt, Frau Zimmermann, Frau Bach, Frau Hennig, Herrn Dambuk, Herrn Rößler und Herrn Schwarze – für die Organisation, die Geduld und dafür, dass sie nicht die Nerven verloren haben.