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Die K1 auf Exkursion zum CERN bei Genf

Am 10. Februar 2026 starteten wir – 40 Schüler*innen und 3 Lehrkräfte – um 8:00 Uhr an der Schule unsere Fahrt zum CERN.

Nach einer ruhigen Busfahrt erreichten wir gegen 14:30 Uhr unser erstes Ziel ALICE – einen der großen Detektoren am Teilchenbe-schleuniger LHC. Dort wurden wir von Dr. Kai Schweda, dem Chef von ALICE, in Empfang genommen. In einem Vortrag berichtete uns Herr Schweda von den Forschungszielen des CERN und von den Experimenten bei ALICE.

Nach dem Vortrag wurden wir – mit gelben, blauen und roten Helmen ausgestattet – von Physikern, die bei ALICE Experimente durchführen, in kleineren Gruppen zum Detektor in 80 m Tiefe begleitet. Dabei konnten wir Fragen stellen und bekamen einen guten Einblick in die Forschung vor Ort. Danach haben wir eine Ausstellung besucht mit interessanten Informationen, Mitmachstationen und einem Film. Da wurden wir etwas intensiver mit den Themen Teilchenphysik und Magnetfelder vertraut gemacht.

Nach dem Besuch bei ALICE fuhren wir zu unserem Hotel in Saint-Genis-Pouilly. Am Abend gingen wir in Restaurants in der Nähe Hotels zum Essen. Leider regnete es an diesem Abend sehr stark, sodass einige ziemlich nass wurden. Dadurch ließen wir uns aber unsere gute Stimmung nicht verderben.

Am nächsten Morgen frühstückten wir um 8:00 Uhr und machten uns danach wieder auf den Weg. Das nächste Ziel war CERN Science Gateway, einer großartigen Ausstellung am CERN in Meyrin, einem Vorort von Genf. Durch Informationen, Experimente und Filme wurde dort unser Wissen über Teilchenbeschleuniger, elektrische und magnetische Felder und Astronomie erweitert.

Gegen 11:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Auf der Fahrt zurück zur Schule haben wir einen kleinen aber sehr lohnenswerten Umweg gemacht. Wir hatten noch eine Besichtigung des Maison CAILLER bei Broc geplant. Die Fahrt dorthin wurde kurzzeitig etwas spannend: unser Bus fuhr auf einer sehr engen Serpentinenstraße bergab bis wir an eine Brücke kamen, über die wir wegen der Gewichtsbeschränkung nicht fahren konnten. Unser Busfahrer meisterte die Situation jedoch souverän und fuhr die Strecke rückwärts wieder zurück.

Mit etwas Verspätung erreichten wir das Maison CAILLER. Dort wird die sehr gute Cailler-Schokolade hergestellt. Im dortigen Museum erfuhren wir viel über die Herstellung von Schokolade und wie die Schokolade von Amerika nach Europa kam. Am Ende der Ausstellung hatten wir die Gelegenheit, bei einer Dégustation die verschiedenen Schokoladen- und Pralinensorten zu kosten. Einige haben dort noch Schokolade und Pralinen für die Familie und für Freunde gekauft.  

Nach dem Museumsbesuch traten wir die Rückfahrt an. Gegen 20:00 Uhr kamen wir wieder an der Schule an. Die Exkursion war nicht nur interessant und lehrreich, sondern auch eine sehr schöne gemeinsame Erfahrung.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern Herrn Zessin, Frau Hoffstädt und Herrn Hoffmann für die Organisation und Begleitung der Reise. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des LÖWENROT-Gymnasiums und STELLA & NOVA für die finanzielle Unterstützung unserer Exkursion. 

Text: Michelle