Ein Tag für den Frieden - und für uns alle
Am 2. Oktober war der „Internationale Tag der Gewaltlosigkeit“.
Das klingt erstmal groß und weit weg – von der UNO und Weltpolitik. Aber eigentlich fängt alles viel kleiner an: hier bei uns in der Schule, auf dem Pausenhof, im Klassenzimmer.
Ich bin in der 12. Klasse und ehrlich gesagt sehe ich fast jeden Tag, wie Menschen verletzende Worte benutzen, wie Wut aus Kleinigkeiten wird und wie schnell man andere ausgrenzt. Gewalt ist nicht nur Schläge oder Kriege. Gewalt beginnt schon bei dem Blick, der jemandem sagt: Du gehörst nicht dazu.
Der Tag der Gewaltlosigkeit erinnert uns daran, dass Frieden nicht von Politikern „gemacht“ wird – er wächst dort, wo wir leben. Wenn wir aufhören, über andere herzuziehen. Wenn wir aufhören, mit Absicht weh zu tun. Wenn wir anfangen, zuzuhören.
Vielleicht klingt das kitschig, aber stellt euch vor, wir alle würden morgen einen einzigen Tag lang ganz bewusst friedlich sein – keine Beleidigungen, kein Drängeln, kein Augenrollen. Nur Respekt. Unser Löwenrot würde sich anders anfühlen. Und wenn wir das schaffen, schaffen wir es vielleicht auch öfter.
Also: Fangt klein an. Fangt heute an. Denn Gewaltlosigkeit ist nicht nur ein Wort der UNO – sie ist eine Entscheidung, die wir alle jeden Tag treffen können.
Danke an Sarah aus der K2 für den kleinen Vortrag für die Schulgemeinschaft!