Eine Woche in Eastbourne, Brighton und London
Vom 9. bis 14. März befanden sich all unsere achten Klassen auf Englandfahrt.
Hier berichtet Anton über die Erlebnisse (Fotos von Henri, beide 8b).
Wir planten Eastbourne, Brighton und zweimal London besuchen. Wir haben die Städte, die Kultur, die Architektur und vieles mehr erkundet. Plötzlich waren wir auf unsere Englischkenntnisse angewiesen.
Ankunft in Eastbourne (Montag)
Am Sonntag bestand der ganze Tag nur aus einer 12-stündigen Busfahrt. Gegen 18 Uhr kamen wir schließlich in Eastbourne an, nachdem wir drei andere Länder (Niederlande, Belgien und Frankreich) durchquert und den Kanal, der Großbritannien und Europa trennt, mit dem Eurotunnel-Zug überquert hatten. Unsere Gastfamilien warteten auf uns auf einem großen Parkplatz. Sie begrüßten uns freundlich und nahmen jede Gruppe mit zu sich nach Hause.
Ein Tag in Eastbourne (Dienstag)
An unserem ersten Tag in England blieben wir in Eastbourne. Wir erkundeten die Stadt mit einer kleinen Rallye. Wir gingen entlang des Piers und des Kiesstrandes. In unserer Freizeit besuchten die meisten von uns das große Einkaufszentrum namens „The Beacon“. Wir besuchten viele verschiedene Geschäfte und kleine Läden. Am selben Tag fuhren wir mit dem Bus bis zu den Seven Sisters Cliffs. Bei den Klippen handelt es sich um gigantische, kilometerlange Kreidefelsen direkt an der Küste. Unser Ziel: den Weg zurück zum Pier wandern. An den Klippenrändern gab es Absperrungen, sodass niemand herunterfallen konnte. In der Ferne konnte man einen Leuchtturm erkennen. Wir hatten eine großartige Aussicht auf die Landschaft und die Nordsee. Der Tag wurde mit einer kleinen Eastbourne-Sightseeing Tour abgeschlossen.
Erstes Mal London (Mittwoch)
Am dritten Tag fuhren wir drei Stunden Richtung Norden nach London – die Hauptstadt Englands. Als erstes machten wir eine Bootsfahrt auf der Themse. Wir sahen viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Tower Bridge, den Big Ben und vor allem die atemberaubende Skyline. Danach gingen wir vom Big Ben zum London Eye. Wir wollten London mal von oben betrachten.
Zuerst mussten wir anstehen und durch eine Sicherheitskontrolle gehen. Danach aber konnten wir endlich die Aussicht genießen. Die Fahrt dauerte etwa eine halbe Stunde. Anschließend liefen wir noch eine weitere halbe Stunde zum Buckingham Palace.
Die Flagge zeigte uns, dass der König gerade zu Hause war. Durch die Fenster konnte man einige Lichter sehen. Draußen standen die berühmten königlichen Wachen. Auf dem Rückweg nahmen wir die U-Bahn, um Zeit zu sparen. Es war sehr voll, weil wir zur Hauptverkehrszeit unterwegs waren.
Willkommen in Brighton (Donnerstag)
Am nächsten Tag besuchten wir Brighton. Es war etwa eine Stunde entfernt. Unser Bus hielt am Brighton Pier. Der Kiesstrand sah aus wie der in Eastbourne. Wir besuchten den Royal Pavillon. Drinnen nutzten wir kleine Audiogeräte für Informationen. Wir sahen viele alte Antiquitäten: Möbel, Schmuck, reich verzierte Teppiche, die Küche, Schlafzimmer und Esszimmer sowie eine große Tafel. Nach unserem Besuch hatten wir wieder viel freie Zeit, die Innenstadt von Brighton zu erkunden.
Unsere Empfehlung: das „Flat Iron Steakhouse“. Es war sehr lecker. Wir wurden freundlich empfangen und wurden ohne ein Augenzwinkern zu Tisch gebeten. Außerdem gab es kostenloses, unbegrenztes Wasser sowie salziges Popcorn und Eis als Dessert. Die Bedienung war sehr freundlich.
Zurück nach London (Freitag)
Am letzten Tag besuchten wir London ein zweites und letztes Mal. Wir sahen uns die Tower Bridge noch einmal an und besuchten später den Borough Market. Aber Vorsicht mit Fisch und Garnelen auf dem Borough Market – Hier sollte man bei der Essensauswahl vorsichtig sein.
Wir hatten außerdem etwa sieben Stunden Freizeit. Manche Gruppen fuhren einfach mit der U-Bahn (Tube) so lange herum, wie sie wollten (wir bekamen Tageskarten).
Abschied von Großbritannien (Freitag–Samstag)
Am selben Tag begannen wir unsere Rückreise nach Deutschland. Gegen 18 Uhr fuhren wir in London los. Zwei Stunden später kamen wir am Eurotunnel an. Von dort aus hatten wir noch etwa zehn Stunden vor uns. Um 8 Uhr morgens sahen wir schließlich wieder das Löwenrot-Gymnasium, von dem wir fünf Tage zuvor gestartet waren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir eine wirklich tolle Englandfahrt bei bestem Wetter hatten. Wir haben viele Sehenswürdigkeiten gesehen, sind mit dem U-Bahn-System vertraut geworden, haben viel leckeres Essen gegessen und drei spannende Städte besucht - ganz zu schweigen von den überaus netten und gastfreundlichen Gastfamilien.