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Goethes “Faust” als One-Woman-Show

Wie viele Schauspieler sind nötig, um ein Theaterstück auf die Beine zu stellen? Diese Frage wurde der K1 am 29.04. beantwortet, als Astrid Sacher des „Knirpstheaters“ uns als One-Woman-Act das Stück „Faust I“ von Goethe näher brachte. Besagtes Stück handelt von einem Gelehrten, Faust, der einen Pakt mit dem Teufel Mephisto eingeht. Faust verliebt sich in das Gretchen, und die Tragödie nimmt ihren Lauf.

Meisterlich wechselt Sacher durch Stimme, Körperhaltung und Mimik zwischen Rollen. Und obwohl sich noch nicht alle Schüler mit Faust beschäftigt haben, bleibt durch Sachers gekonntes Spiel nichts unklar. Nach dem Stück haben wir die Gelegenheit, der Schauspielerin Fragen zu stellen. Bevor sie sich dem Theater widmete, ging Sacher dem Puppenspiel nach. Als sie sich jedoch das Knie brach, gab sie ihren Platz an der Zirkusschule in Paris auf. Stattdessen entschied sie, eine Theaterschule zu besuchen.

Schließlich machte sich Sacher 1988 mit ihrem Mann selbstständig. Mit dem deutsch-französischen Knirpstheater übt sie nicht nur existierende Werke ein, sogar Stücke aus Eigenproduktion werden vorgestellt.

Der Übergang in Solo-Theater kommt mit einigen Herausforderungen, denen Sacher sich mit Motivation und Wagemut stellt. Klar ist, eine Erzähl-Figur ist in Solostücken unabdingbar. Diese wird zunächst durch Improvisation charakterisiert und danach in das Stück eingeschrieben. Eine weitere schwere Entscheidung ist, welche Szenen denn nun gespielt, und welche gestrichen werden.

Natürlich muss auch der Text perfekt sitzen, vor allem in einem Gedicht-ähnlichen Stück wie Faust, das keinerlei Raum für Improvisation lässt. Jugendliches Publikum, so Sacher, habe sie am Liebsten, denn Jugendliche reagieren unverfälscht und ehrlich auf ihre Schauspielerei. Abschließend darf nicht ungesagt bleiben, wie außerordentlich kunstvoll eine einzelne Person mit minimalem Bühnenbild dieses Stück zum Leben erwecken konnte.

Danke, Astrid Sacher, für diesen atemberaubenden Abend!