USA-Austausch 2026: Aus Begegnungen wurden Freundschaften
Die Teilnehmer*innen des diesjährigen USA-Austauschs mit unserer Partnerschule in Albuquerque blicken auf zwei Wochen USA pur zurück: von der "Windy City" Chicago bis hin zur Wüste New Mexicos.
Unsere Reise in die USA war eine außergewöhnlich gelungene und unvergessliche Erfahrung, die uns nicht nur viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten gezeigt, sondern vor allem auch zahlreiche persönliche Begegnungen und neue Freundschaften ermöglicht hat. Schon die ersten Tage machten deutlich, wie vielfältig und faszinierend die USA sind.
Metropole Chicago
Die Reise begann in der beeindruckenden Metropole Chicago. Gleich zu Beginn konnten wir die gigantische Skyline von der Aussichtsplattform Chicago 360° bestaunen. Der Blick über die Stadt und den Lake Michigan war atemberaubend.
Ein weiteres Highlight in Chicago war die Bootstour auf dem Chicago River, bei der wir die berühmte Architektur der Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive erleben konnten. Natürlich durfte auch ein Besuch bei „The Bean“, der bekannten spiegelnden Skulptur im Millennium Park, nicht fehlen. Damit startete unsere Reise mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen und großartigen Fotos. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Förderverein für die Übernahme der Kosten für die Programmpunkte in Chicago.
Gastfreundschaft in Albuquerque
Anschließend ging es weiter nach Albuquerque, New Mexico, wo wir herzlich von der Menaul School und unseren Gastfamilien empfangen wurden. Die Gastfreundschaft war von Anfang an außergewöhnlich groß. Schnell fühlten wir uns willkommen und konnten den amerikanischen Alltag hautnah kennenlernen. Besonders schön war, wie offen und freundlich alle auf uns zugingen. Aus vielen Begegnungen entstanden freundschaftliche Verbindungen, die sicherlich noch lange bestehen bleiben werden.
Eintauchen in die Kultur
Während unseres Aufenthalts an der Menaul School nahmen wir am Unterricht teil und bekamen spannende Einblicke in das amerikanische Schulsystem. Gleichzeitig bot das abwechslungsreiche Programm zahlreiche Möglichkeiten, die Kultur und Geschichte des Südwestens der USA kennenzulernen. Besonders interessant waren die Besuche im Indian Pueblo Cultural Center und in Acoma Pueblo, wo wir viel über die Traditionen und die Geschichte der indigenen Bevölkerung erfuhren.
Auch landschaftlich bot die Reise unglaublich viele unterschiedliche Eindrücke. Die Fahrt mit der Sandia Peak Tramway eröffnete uns fantastische Ausblicke auf die Landschaft rund um Albuquerque. In Santa Fe beeindruckten uns die besondere Architektur und die künstlerisch-kreative Atmosphäre der Stadt. Durch die Mischung aus modernen Städten, historischen Orten und beeindruckender Natur erhielten wir ein sehr vielfältiges Bild der USA.
Bleibende Erinnerungen
Der absolute Höhepunkt der Reise war jedoch der Ausflug nach Monument Valley und zum Grand Canyon. Die Weite der Landschaften, die roten Felsformationen und die einzigartige Naturkulisse waren schlicht überwältigend. Besonders das Monument Valley wirkte fast unwirklich und erinnerte viele von uns an bekannte Filmszenen aus Westernfilmen. Der Grand Canyon übertraf schließlich alle Erwartungen: Die gewaltigen Dimensionen und die faszinierenden Farben dieses Naturwunders hinterließen einen bleibenden Eindruck bei allen Teilnehmenden. Diese Momente werden noch lange in Erinnerung bleiben.
Am Ende der Reise fiel der Abschied entsprechend schwer. Die gemeinsame Zeit mit den Gastfamilien, den Schülerinnen und Schülern der Menaul School sowie die vielen gemeinsamen Aktivitäten haben die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht. Neben den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten waren es vor allem die persönlichen Begegnungen und die herzliche Gastfreundschaft, die diese Reise so wertvoll machten.
Die USA zeigten sich uns von vielen unterschiedlichen Seiten – modern, traditionell, vielfältig, landschaftlich spektakulär und vor allem unglaublich offen und gastfreundlich.