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Vom Zauberteppich bis zur schwarzen Piste – unser Schneesportlandheim 2026

Helena und Stella aus der 7a mit einem Reisebericht.

Am Sonntag, den 1.2.2026, kamen die Klassen 7a, 7b und 7d mit ihren Klassenlehrern Herrn Thunich, Herrn Abt und Herrn Schwarze sowie Herrn Unser, Herrn Utku, Herrn Böser, Frau Bohneberg und den Studenten Leo, Lara, Jannis und Amelie nach einer siebenstündigen Fahrt, die um sieben Uhr an der Schule gestartet war, endlich an. Nachdem die Koffer mühsam hochgetragen worden waren, ging es auch schon los, die Skier, Skischuhe sowie die Helme vom Skiverleih abzuholen. Als wir das Material in den Skikeller gebracht hatten, konnten wir alle in unsere Zimmer ziehen und die Koffer ausräumen. Nach dem Abendessen gingen alle wieder auf ihre Zimmer.

Ab auf die Piste

Nach einer erholsamen Nacht waren alle ganz aufgeregt, endlich Ski zu fahren. Die einzelnen Gruppen, die am Vortag nach ihrer Leistung eingeteilt worden waren, machten sich nach dem Frühstück auf den Weg. Die Experten sowie die Fortgeschrittenen gingen sofort auf die Pisten, während eine Anfängergruppe eine längere und die andere eine kurze Einführung bekam. Nach den ersten drei Stunden gab es Mittagessen, und danach ging es direkt wieder auf die Skier. Nach weiteren drei Stunden gab es Kuchen und wenig später Abendessen.

Gemeinsame Abende

Nach dem Abendessen fand der erste Klassenabend statt, bei dem sich die Klassenlehrer eine Art Quiz überlegt hatten. Die Klasse 7a rutschte bei der finalen Frage vom letzten auf den ersten Platz und wurde deshalb am nächsten Tag beim Essen von den anderen beiden Klassen – sogar von den Lehrern – bedient.

Am zweiten Tag fahren fast alle den Zauberteppich

Der Dienstag verlief sehr ähnlich wie der Montag. Nach dem Frühstück und leicht veränderten Gruppen ging es wieder auf die Pisten. Mittags konnten fast alle Anfänger schon den Zauberteppich fahren, der eine sehr kleine blaue Piste mit Förderband ist. Nach dem Abendessen gab es einen Spieleabend, danach ging es für alle ins Bett.

Geburtstag und Schneeschuhwandern am Mittwoch

Der Mittwoch war ein besonderer Tag, da ein Schüler aus der 7a Geburtstag hatte. Auch ansonsten verlief der Tag anders als die Tage zuvor, denn nach dem Skifahren am Vormittag machten wir uns zu einer zweistündigen, sportlichen Schneeschuhwanderung auf den Weg. Die Wanderung brachte uns alle an unsere körperlichen Grenzen. Nach dem Abendessen gab es einen zweiten Klassenabend, bei dem die 7b gewann.

Fahren in Wunschgruppen am letzten Tag

Am Donnerstag, unserem letzten ganzen Tag, durften wir am Vormittag in unseren Wunschgruppen fahren, was allen sehr viel Spaß machte. Zum Mittagessen gab es den lang ersehnten Kaiserschmarrn. Am Nachmittag fuhren wir klassenweise Ski und wurden wieder in Anfänger, Fortgeschrittene und Experten eingeteilt. Leider waren die Bedingungen nicht besonders gut, da es in der vorherigen Nacht geschneit hatte, doch es machte trotzdem allen viel Spaß.

Der letzte Abend

Zum Abendessen bekamen wir Frühlingsrollen als Abschiedsvorspeise, danach Kartoffeln mit Schnitzel als Hauptgericht. Um 19:30 Uhr startete die Disco. Anfangs war sie etwas langweilig, doch als die richtigen Lieder liefen, sangen (und manche schrien) wir laut mit und tanzten ausgelassen. Anschließend packten wir unsere Koffer, damit wir am nächsten Morgen rechtzeitig fertig waren.

Abschied nehmen von der Piste

Unser letzter Tag begann früh und etwas hektisch, denn bis 7:30 Uhr mussten alle Koffer fertig gepackt sein. Um 8:00 Uhr gab es – wie jeden Morgen – ein gemeinsames Frühstück. Danach räumten wir unsere Zimmer auf und machten alles für die Abreise bereit. Nach dem Frühstück packten wir unsere Lunchboxen.

Wer noch einmal Skifahren wollte, wurde wie am Vortag in Wunschgruppen eingeteilt. Die Skifahrer nutzten die letzten Stunden noch einmal auf der Piste. Nachdem alle wieder sicher zurück waren, brachten wir unsere ausgeliehene Ausrüstung zum Skiverleih zurück und bereiteten uns auf die Busfahrt vor. Nach einer ziemlich hektischen Stunde konnten wir schließlich die Heimreise antreten.

Unser Fazit

Nach der Woche konnten alle sicher eine Piste hinunterfahren, ohne hinzufallen – darunter 23 Schüler*innen, die vorher noch nie auf Skiern gestanden hatten. Viele trauten sich sogar auf eine schwarze Piste, was sogar einige Anfänger geschafft haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Lehrkräfte und Studenten, die unsere Reise begleitet haben, sowie an die Jugendherberge und das Schneeschuhwanderteam. Danke außerdem an den LÖWENROT-Förderverein, der unsere Schneeschuhwanderung finanziell unterstützt hat.