Mathematik im Beruf: Vortrag 4

Herr Rainer Schwenn, Heidelberger Lebensversicherung, am 18.04.2011

 Wenn ich 100 bin….

Am Montag, den 18. April 2011 besuchte uns Herr Schwenn von der Versicherungsgesellschaft „Heidelberger Leben“.

Ganz nach dem Motto „Lieber länger Leben“ schenkte er uns zwei Stunden seiner Zeit, um uns einen sehr genauen Einblick in seinen Beruf des Aktuars zu gewähren.

 

Einfach gesagt: Herr Schwenn ist Versicherungsmathematiker, welcher es schaffte, uns trotz seines hauptsächlich mathematischen Tätigkeitsfeldes die Aufgaben eines Aktuars attraktiv zu verkaufen.

Als Herr Schwenn sich in unserer momentanen Situation, nämlich der eines Abiturienten, befand wusste er, im Gegensatz zu den meisten unserer Mitschüler, von Anfang an, dass er Mathematik studieren möchte.

Leider war ihm zu Beginn selbst nicht klar, was er damit im Nachhinein „Großes“ erreichen könnte.

Doch schaffte er es bis hin zum Leiter im Produktionsmanagement bei der „Heidelberger Leben“ und wurde somit zu einem Mitglied des „DAV“ (deutsche Aktuarvereinigung).

(Vorsicht: Beim „googeln“ des DAV kann es zu peinlichen Missverständnissen kommen, da DAV unter anderem auch für „deutscher Asien Kampfsportverband“ oder „deutscher Asphaltverband“ stehen kann.

Herr Schwenn gab zu bedenken, dass die Internetseite der DAV hauptsächlich für Aktuare gestaltet wurde und Normalsterbliche diese aufgrund der vielen fachlichen Inhalte vielleicht als ermüdend und langweilig empfinden könnten.”)

Nach einer langen Rede über den Beruf eines Aktuars bei der „Heidelberger Leben“, mit ihrem Erfolgskonzept „Experten-Erfolgreich-Finanzstark“, kam es zum krönenden Abschluss in Form einer Statistik, in der er uns als beste Zielgruppe für den Tod durch Alkohol am Steuer beschrieb.

Über diesen Schock tröstete er uns mit vielen bunten Kullis und Pfefferminzbonbons hinweg.

Zu einem erneuten Schock kam es bei näherem Betrachten der Kullis, auf denen das Logo der „Heidelberger Leben“ zu sehen ist. Dieses gleicht nicht wie vorgesehen der Heidelberger Brücke, sondern wohl er einem Sterbebett im Krankenhaus.

Trotzdem möchten wir Herr Schwenn recht herzlich für seinen Besuch und die sehr praktischen Geschenke danken.

Isa Boltz-Dochnal und Julia Evers

2011-06-02T09:03:50+00:0002.06.2011|MINT-Fächer|