PG St.Leon-Rot spendet 2000 Euro an Kinderhospiz Sterntaler

SterntalerMit großem Engagement haben die Schülerinnen und Schüler des PG Kuchen und Plätzchen gebacken und viele kreative Bastelarbeiten hergestellt und mit Eifer beim Adventscafe im Dezember verkauft. Ziel war, wie in den Vorjahren, soziale Einrichtungen mit dem Erlös zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden erste Kontakte zum Kinderhospiz Sterntaler e.V. in Mannheim geknüpft und ein Spendenlauf zugunsten dieser Einrichtung veranstaltet. Dorthin sollte auf Vorschlag der SMV (Schülermitverantwortung) auch die Weihnachtsspende fließen.

 

Sterntaler2000 Euro verpackt in einem Sparschwein konnte Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V. nun aus den Händen der SMV entgegennehmen. Nicht nur Beate Däuwel, sondern auch der geschäftsführende Schulleiter Uwe Rahn, bedankte sich herzlich bei allen Klassen und ihren Klassenlehrern für das gezeigte Engagement.

Auf Einladung von Verbindungslehrer Gunter Grimm wird Beate Däuwel an der geplanten Klausurtagung der SMV im Februar teilnehmen, um die Arbeit des Kinderhospizes vorzustellen und weitere gemeinsame Aktivitäten zu planen.

In Deutschland leiden über 22.000 Kinder an Krankheiten, die bis heute als unheilbar gelten. Allein im Rhein-Neckar-Raum sind es etwa 500 Kinder, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. Schwester Frances Dominica, Initiatorin des weltweit ersten Kinderhospizes, erkannte dies schon in den frühen 1980er Jahren und legte in Oxford den Grundstein für die europäische Kinderhospizarbeit. 1998 eröffnete in Olpe das erste stationäre Kinderhospiz in Deutschland.

Im Unterschied zu Erwachsenenhospizen, die ausschließlich in der letzten Lebensphase in Anspruch genommen werden, können Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind ein Kinderhospiz während der oft viele Jahre andauernden Krankengeschichte immer wieder aufsuchen. Ziel des Kinderhospizes Sterntaler ist es, so Beate Däuwel, der ganzen Familie eine Zeit der Erholung und Regeneration zu ermöglichen und die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern kompetent zu begleiten.

 

2014-01-31T08:58:29+01:0031.01.2014|Veranstaltungen|