Studienfahrt Rom

RomGrazie Roma!

Um unsere Begeisterung für die Studienfahrt nach Rom zu teilen, wollen wir die wichtigsten und schönsten Erinnerungen in diesem Bericht festhalten. Dazu haben wir gemeinsam Zitate gesammelt, die unsere Fahrt in einzelnen Sätzen beschreiben sollen. Zu diesen gehören unter anderem:

„Leute, da hinten steht ein Kühlschrank!!!”
Auch wenn unsere Unterkunft auf den ersten Blick ein kleiner Schock war, da sie aussah wie ein Kloster, war der zweite Eindruck umso besser: Die Pallottinerinnen, die die Unterkunft führten, waren sehr nett und tolerant, besonders als wir gleich am ersten Tag fragten, ob wir abends nicht ein bisschen länger wegbleiben dürften (offiziell sollte man um 23Uhr zu Hause sein).

Das Beste war der wunderschöne Garten hinter dem Haus und natürlich unsere große Rettung: das W-LAN Zimmer (in dem Frau Stoeckel, nebenbei bemerkt, von uns wohl die meiste Zeit verbrachte – natürlich nur zur Organisation der Reise!).
Einzige Kritik: Zur großen Enttäuschung (vor allem der Jungs) fiel das Frühstück etwas karg aus – am letzten Tag fanden wir auch heraus warum: Da entdeckten wir, dass in der Ecke ein Kühlschrank zum Lagern von Nutella und Co stand.

„SOPHIEEEE!”
Zu unserer großen Erleichterung ist das U-Bahn-System Roms idiotensicher: Zwei Linien sollten nicht zu allzu großer Verwirrung führen. Trotzdem gab es vor jeder Fahrt Diskussionen, wo wir nochmal aussteigen mussten und regelmäßig haben einige von uns wohl nicht richtig dabei zugehört. Verloren haben wir aber niemanden und es gab auch keine anderen Zwischenfälle – bis auf den Verlust von Sophie. Als die U-Bahn so voll war, dass sie leider nicht mehr reingepasste, musste sie wohl oder übel in dramatischer Szene zurück bleiben. Ganz alleine gelang es ihr aber, uns an der Endstation wiederzufinden. Wir sind stolz auf dich, Sophie!

Rom

„Das ist keine Kunst! Das ist Pseudo-Gotik!”
Natürlich darf man den eigentlichen Sinn einer Studienfahrt – nämlich die Studie – auch nicht vergessen. Deshalb hatten wir auch jeden Tag ein Kulturprogramm. Zu diesem gehörten natürlich die Klassiker: Kolosseum, Petersdom, Pantheon, Trevi-Brunnen (welcher leider gerade renoviert wurde und kein Wasser enthielt) und viele weitere Werke von großen italienischen Künstlern wie Michelangelo, Borromini und Bernini. Obwohl wir zu Beginn etwas skeptisch waren, gelang es Frau Kaag, ihre Begeisterung für die Kunstwerke auf uns zu übertragen – auch wenn dabei nicht jedes Kunstwerk ihrer harten Kritik standhalten konnte. Liebe Frau Kaag, Sie sind die beste Reiseführerin, die man sich wünschen kann!
Mit der Besichtigung des „Casa di Goethe” kam auch Frau Stoeckel voll auf ihre Kosten. Eines der Highlights war aber eindeutig unser Picknick im Forum Romanum. Trotz Regen konnten wir die Atmosphäre bei gemütlichem Zusammensitzen auf uns wirken lassen.
Zur Entspannung bei den heißen Temperaturen (wir hatten bis auf einen Tag immer schönes Wetter) machten wir regelmäßig Pausen im Schatten, um unserer Eindrücke in Skizzenblöcken festzuhalten. So wurden wir unter anderem zur Attraktion vieler Touristen, die dachten, vor ihnen säße eine Gruppe anerkannter Künstler. Apropos Künstler – Frau Stoeckel und Timo haben uns mit ihren Fähigkeiten im Zeichnen besonders beeindruckt.
Insgesamt war das Programm eine perfekte Mischung aus Kultur, Freizeit und Studie.

Rom„How many people are you?” – „22…”
Neben der Kunst erkundeten wir natürlich auch die Esskultur Roms ausgiebig. Die Abendessen waren sehr abwechslungsreich und bestanden aus Pasta, Pizza, Pasta, Pizza, Pizza und natürlich Pasta! Was die Abende aber besonders ausmachten, war die Tatsache, dass wir sie immer alle zusammen verbracht haben. Die Spanische Treppe wurde zum abendlichen Treffpunkt, womit wir besonders schöne Erinnerungen verbinden. Das Essen mit 22 Personen gestaltete sich da schon etwas schwieriger, was Frau Stoeckel aber nicht daran hinderte, auch hier etwas zu organisieren. Nach einem kurzen Gespräch mit einem italienischen Kellner, der von Frau Stoeckel anscheinend sehr angetan war, wurden die Tische von drei Restaurants kurzerhand für uns zusammengestellt. Der Abend war unvergesslich!

„Frau Kaag, ist das Hustensaft??”
Was man Frau Kaag lassen muss, ist, dass sie es schaffte, aus jedem von uns das kleinste bisschen Interesse für ihre große Liebe zur Kunst heraus zu kitzeln. Doch nicht nur bei Architektur und Zeichnung hat sie den Blick fürs Detail, sondern auch bei der Fotografie- auch wenn man sich doch bei manchen Fotos fragen musste, was genau sie da versucht hatte festzuhalten. Allgemein hat sie uns alle mit ihrer offenen Art und ihrem ansteckenden Humor so überrascht, dass wir uns tatsächlich gefragt haben, ob ihre Flasche (die Limo wurde von Frau Stoeckel aufgrund ihres bitteren Geschmacks gerne als Hustensaft bezeichnet) wirklich nur Limonade beinhaltete…

„Seit wann sprechen Sie Italienisch, Frau Stoeckel?!”
Vor allem durch ihre Organisation von jeder Kleinigkeit war die Fahrt wahrscheinlich so gelungen. Doch nicht nur dadurch, sondern auch durch ihre gute Laune trug Frau Stoeckel unserer unvergesslichen Studienfahrt bei. Es verging kein Tag, an dem wir uns nicht über irgendetwas kaputt lachen mussten, sei es ihr plötzlich entdecktes Kunsttalent beim leidenschaftlichen Abzeichnen des Petersdoms oder doch ihre Italienischkenntnisse, die auf einmal auftauchten, wenn sie mit Einheimischen sprach. (Wir glauben Ihnen bis heute nicht, dass sie noch nie Italienischunterricht hatten!)

Abschließend wollen wir uns bei allen, die mitgefahren sind, für die wunderschöne Zeit in Rom bedanken, vor allem bei den Lehrerinnen – eine schönere Studienfahrt hätte sich wohl keiner von uns vorstellen können!

An dieser Stelle bleibt uns nur noch zu sagen: „Grazie Roma!”

 

2014-11-04T16:35:56+01:0004.11.2014|Kunst|