„Total verrückt“: Dalí, Magritte, Miró – Surrealismus in Paris

Ein Besuch der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel ermöglichte Schülerinnen und Schülern aus der Kunstwerkstatt sowie Kunstkursen der Abijahrgänge Meisterwerke unter anderem von Salvador Dalí, René Magritte und Joan Miró im Original zu bestaunen. Auf den ersten Blick wirkten die Bilder, Fotografien und Skulpturen der Surrealisten vor allem „verwirrend”. Dass dies auf den Einfluss der Freud’schen Traumdeutung und die Erforschung des Metaphysischen in dieser Zeit zurückzuführen ist, wurde im Museum veranschaulicht, wo auch theoretische Schriften ausgestellt waren.

BeyelerGruppenbildNach einer Einführung machten sich die Schüler daran, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Fünf Gruppen stellten je ein Kunstwerk vor und erläuterten anhand ihres Beispiels Technik, Motive und Entstehung. Hautnah mit millionenschweren Werken zu arbeiten schaffte einen direkten Bezug zur Kunst: „Wir fanden vor allem die Bilder von Dalí und Max Ernst beeindruckend.”

Das Museum für Moderne Kunst des privaten Stifters Ernst Beyeler zeigt hochkarätige Werke, die als Leihgaben aus verschiedenen Häusern wie dem Centre Pompidou oder auch der Tate London kommen. „Das Museum ist sehr schön angelegt”, meinten die Teilnehmer, „durch die Raumstrukturierung und den Aufbau der Ausstellung konnte man die Entwicklung der surrealistischen Kunst gut nachvollziehen.” Die lange Anfahrt hatte sich nach Meinung aller mehr als gelohnt.

Die Exkursion knüpfte an die Unterrichtseinheit „Surrealismus” an, in deren Rahmen die aktuelle Schüler-Ausstellung entstanden ist. Dabei wurden Details aus Dalís Werken in eigenen Bildern verarbeitet. Die Ausstellung ist noch bis Ende Februar im Galerieflur vor Haus 1 zu sehen.

Bild Laufleiste: http://www.flickr.com/photos/xoan/4110103963, 24.09.2012

 

2012-01-31T09:52:55+01:0031.01.2012|Kunst|