Unsere neue Schulseelsorgerin Elena Perino

Elena Perino

Elena Perino

Elena Perino absolvierte in diesem Schuljahr die Zusatzausbildung zur Schulseelsorgerin und steht unseren Schülerinnen und Schülern für Gespräche zur Verfügung. Frau Perino arbeitet dabei Hand in Hand mit Schulsozialarbeiter Ansgar Rubin, um für jedes Problem die geeignete Lösungsstrategie zu finden. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Zusammenarbeit Schulseelsorge und -sozialarbeit am PG erläutert.

Warum Schulseelsorge, wenn es doch Schulsozialarbeit gibt?
Wir sehen es als echte Bereicherung an, zukünftig Schulsozialarbeit und Schulseelsorge am PG anbieten zu können. Beide Bereiche verbinden zunächst viele Gemeinsamkeiten. Sie dienen euch im Schulalltag als Anlaufstelle, um über Gesprächsangebote Unterstützungsmöglichkeiten bei der Bewältigung eurer Probleme zu erhalten.
Abweichungen finden sich in erster Linie im Zugang und in der Herangehensweise an belastende Themen, die aus unterschiedlichen Sichtweisen und Haltungen unserer beider Ausrichtungen resultieren.
Schulsozialarbeit nimmt vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Blick und lenkt ihre Aufmerksamkeit dabei auf das Miteinander, welches durch Kommunikation und Verhalten der beteiligten Personen geprägt wird. Konflikte mit Mitschülern, Meinungsverschiedenheiten mit Lehrern oder Auseinandersetzungen zu Hause spielen dabei immer wieder eine Rolle. Aber auch Anliegen wie Lernschwierigkeiten, Versagensängste und Selbstzweifel finden hier ihren Platz.
Schulseelsorge bietet Begleitung, Stabilisierung und Orientierung bei existentiellen und sinnstiftenden Fragestellungen und bei der Bewältigung akuter, schwerwiegender Lebenskrisen, wie beispielsweise dem Tod einer nahestehenden Person. In den meisten Fällen kann es auch einfach mal darum gehen sich die Dinge „von der Seele zu reden“ und dass dein Gegenüber nur zuhört und dich aufbaut.
Uns ist daran gelegen, die Chancen, die das Zusammenspiel beider Professionen bietet, zu nutzen. Eine breite Aufstellung an Hilfsangeboten im Lebensraum Schule ermöglicht euch nicht nur eine differenziertere Sicht auf Probleme und lebensbegleitende Fragen, sondern erlaubt euch auch eine Wahl nach persönlicher Vorliebe und Sympathie vorzunehmen.

Wann gehe ich mit welchen Themen wohin?
In erster Linie ist es egal, welches Angebot ihr aufsucht, schließlich liegt euch etwas auf dem Herzen. Es geht weniger um ein „Richtig“ oder „Falsch“ als um den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu einem von uns, so dass ihr euch öffnen und frei sprechen könnt. Ob ihr euch wohlfühlt, wird zum größten Teil daran liegen, ob ihr euch von uns verstanden und in eurem Anliegen unterstützt fühlt. Macht euch dafür einen persönlichen Eindruck in einem ersten Gespräch oder greift auf Eindrücke und Erfahrungen zurück, die ihr mit der jeweiligen Person bereits gemacht habt. Ihr könnt selbstverständlich auch zwischen den Angeboten wechseln. Vielleicht ist es in manchen Situationen auch sinnvoll, wenn Schulsozialarbeit und Schulseelsorge gemeinsam mit euch arbeiten und man sich zu dritt zusammensetzt. Wir beide unterliegen jeweils der Schweigepflicht und dürfen uns nur mit eurer vorherigen Zustimmung untereinander austauschen.

Kann ich zur Seelsorge, wenn ich nicht gläubig bin?
Auf jeden Fall könnt ihr zur Seelsorge, wenn ihr nicht gläubig seid. Seelsorge ist nichts anderes als für die eigene Seele zu sorgen und das geht in jedem Fall auch ohne gläubig sein zu müssen. Schließlich habt ihr etwas, das euch sehr beschäftigt und euch auf dem Herzen liegt, etwas worüber ihr sprechen möchtet, weil es euch belastet. Wenn ihr möchtet, kann man mit religiösen Inhalten an Problemen arbeiten, doch die grundsätzliche Arbeit der Seelsorge hat ihren Ursprung darin, dass sich das Wohlbefinden einer Person wieder steigert und Probleme emotionaler und tiefgründiger Art aufgelöst werden.

Wie sieht das denn jetzt konkret aus – Schulsozialarbeit und Schulseelsorge am PG?
Das Angebot der Schulsozialarbeit wird weiter unverändert bestehen bleiben. Während des Schulbetriebs könnt ihr Herrn Rubin einzeln oder gemeinsam in ihrem Büro aufsuchen und je nach Anliegen (schulischer/privater Art) wird nach Lösungswegen gesucht. Frau Perino wird zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Religions- und Sportlehrerin täglich zur Verfügung stehen und jederzeit ansprechbar sein, um Termine zu vereinbaren. Es stehen für Gespräche keine speziellen Räume zur Verfügung, deshalb ist es wichtig, dass ihr euch mit ihr absprecht, um ein geeignetes Plätzchen zu finden. Sprecht uns einfach an und macht einen Termin aus. Alles Weitere ergibt sich dann von selbst.

2018-11-15T21:08:23+00:0021.03.2018|Kollegium|